Es findet in Europa eine organische, kontinuierliche Veränderung zu Gunsten der angestammten Völker statt. Das klingt zwar angesichts der oberflächlichen Lage wie eine Provokation, aber wenn man die letzten Jahrzehnte im Blick hat, kann man spätestens seit dem Jahr 2015 auch in Zentraleuropa erkennen, dass Bewegung in die Sache gekommen ist.

Bis vor wenigen Jahren schienen die internationalistischen Ideologien die Welt unwiderruflich erobert zu haben. Es gab keine wahrnehmbare Alternative. Linker, marxistisch-sozialistischer Internationalismus stand im inneren Wettstreit liberal-kapitalistischem Internationalismus gegenüber. Der Rahmen aber war stets der Internationalismus. Die Anschauung nämlich, dass das Öffnen der Grenzen notwendig sei, dass alle Wertnormen für alle Menschen gelten würden, dass von Gestalt und Geist alle Menschen gleich seien und dass im Endstadium beider scheinbar gegensätzlichen Ideologien die „One-World“ verwirklicht sein würde.

Dass das geistig völlig umnachtete Europa von selbst erwachen könnte, schien ausgeschlossen. Und dann trat Wladimir Putin ins Bewusstsein des Westens. Putin bekannte sich zum Kampf gegen „die Ablehnung jeder eigenen Identität und somit der von Gott geschaffenen Vielfalt“ und brach dadurch mit der internationalistischen Tradition. Ausgerechnet von Moskau ging eine immer stärkere geistige Kraft aus, die ermöglichte, dass andere Staaten dem Beispiel der nationalen Rückbesinnung folgen könnten. Der Gärungsprozess in Europa wurde 2015 mit der einschneidenden „Flüchtlings“-Invasion und den damit verbundenen Schock-Szenarien massiv beschleunigt. Ungarns Präsident Viktor Orbán entfaltete in dieser Krise seine ganzen Qualitäten und entschied, entgegen dem Diktat aus Brüssel, eine nationale Grenzsicherung zum Schutz seines Landes. Im Sommer 2015 ordnete er den Bau des legendären ungarischen Grenzzauns an. Einen Grenzzaun und eine grundlegende Systemwende in den USA versprach auch Donald Trump, der zum Jahresende 2016 die Präsidentschaftswahlen in Amerika gewann. Zuvor entschied das britische Volk aus der EU auszutreten und der FPÖ-Vertreter Norbert Hofer verlor nur um ein Haar die Präsidentschaftswahlen in Österreich. Patriotische, wertkonservative, nationale Bewegungen wurden noch vor einigen Jahren komplett abgeschrieben. Das „Ende der Geschichte“ wurde herbeigeschrieben und die Globalisten feierten ihren finalen Sieg. Doch nun erleben ausgerechnet jene Totgesagten eine Renaissance: Das Aufbegehren der Völker gegen jedwede Fremdbestimmung und Bevormundung hat begonnen.

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In meinem ersten Video habe ich über die geistige Wandlung in Europa gesprochen, die uns zwar vor totale Herausforderungen stellt, an deren Ende aber Europa in neuem Glanz erstrahlen wird: https://www.wochenblick.tv/magnet/europa-wird-aus-der-krise-gelautert-und-gestarkt-hervor-gehen/